Pril, die Kultmarke
Bogenschützen spenden für KinderkrebsstationHappy Hippie - Prilblumen von Henkel
Ein Geschenk an die Hausfrau - Spülmittel mit Blumen
Durch die Blume sprechen - Mit der Mode gehen
Blühende Fantasie? - Nein, eine Wissenschaft!
Kleine Blume - Große Kunst
Alter Herr mit Flower Power
Eine der beiden Dieselloks, die auf dem Düsseldorfer Werksgelände im Einsatz sind, präsentiert sich nach der Generalüberholung ganz in Blau mit vielen bunten Pril-Blumen.

Von wegen »Alter Herr«. Diese Lok hat Flower-Power! Auf der glänzenden tiefblauen Lackierung klebt ein bunter Schmuck aus riesigen Pril-Blumen. »Andere Männer entdecken im reifen Alter ihe Liebe zu schweren Motorrädern«, grinst Michael Dragovic, Leiter der Werkslogistik und damit auch der Bahnbetriebe am Standort Düsseldorf »Unser ‚Alter Herr’ ist ja selber eine schwere Maschine – und die kommt jetzt eben poppig-blumig daher!«
»Ater Herr« und sein Kollege »Fritz« wurden nach 40 unfallfreien Dienstjahren nacheinander zur Hauptuntersuchung in den nahe gelegenen Fachbetrieb WLS-Waggon- und Lokreperatur Service GmbH geschickt. »Dabei wurden die beiden Lokomotiven komplett zerlegt, sämtliche Bestandteile wurden untersucht und – sofern dabei Schäden oder Schwachstellen festgestellt wurden – erneuert«, erklärt Henrik Kastner vom IDR-Bahnbetrieb, der den täglichen Betrieb der Henkel-Werksbahn mitbetreut. »Jetzt haben beide Zugmaschinen neue Eisenbandagen und Bremsgestänge an den Rädern. Unsere beiden Loks sind mit der neuesten Technik ausgestattet – von der speicherprogrammierbaren Steuerung über den Gleit- und Schleuderschutz der Räder, vergleichbar mit ABS und EPS beim Auto, bis hin zum verbrauchs- und abgasarmen Dieselmotor. Der verbraucht nur 15 Liter pro Betriebsstunde, weniger als jeder LKW.«
Im Rahmen der Hauptuntersuchung bekamen die beiden Lokomotiven auch eine neue Lackierung; Fritz rolle bereits im Frühjahr frisch lackiert in sattem Gelb wieder über die Schienen (Henkel-Life Online berichtete). »Als dann Alter Herr zur Hauptuntersuchung fuhr, kam uns die Idee, dass wir die Lokomotive als Werbeträger für Henkel einsetzen könnten«, erzählt Dragovic. »Unsere Loks dürfen nämlich neuerdings auch außerhalb des Werksgeländes auf den Schienen des öffentlichen Güterbahnverkehrs fahren; und die führen hier in der Nähe direkt neben den Gleisen für die S-Bahn und den ICE entlang. Also werden viel mehr Menschen als bisher die Henkel-Loks sehen.
Denen wollen wir signalisieren: Henkel fährt Bahn, denn das ist wirtschaftlich und umweltverträglich. Wegen unserer Lokomotiven«, fährt Dragovic fort, »kommen sogar manche Leute von weither angereist, nur um sie zu fotografieren: Es gibt unglaubliche viele Eisenbahnfans, die sich auf Kongressen, Sammlerbörsen und in Internetforen über ihr Hobby austauschen und Bilder von technisch oder interessanten Lokomotiven und Waggons veröffentlichen. »Fritz« und »Alter Herr« gehören zu den letzten ihrer Art; für viele Eisenbahn-Fans sind sie ‚lebende Legenden’. «Gründe, die dafür sprachen, der Lokomotive ein Henkel-Werbemotiv zu verpassen, gab es also mehr als genug. Aber welches Werbemotiv passt zu einer Lokomotive. Darüber zerbrachen sich Dragovic und Kaster die Köpfe gemeinsam mit Volker Krug und Kai Schmidhuber, die in der Unternehmenskommunikation für Corporate Identity und Corporate Design verantwortlich sind. Schließlich hatte das Team die zündende Idee: Pril-Blumen. Deren buntes, rundes Design stammt aus den frühen 70er Jahren und harmoniert perfekt mit der 1966 gebauten Lokomotive, die für den heutigen Betrachter bereits einen gewissen »Retro«-Charme hat.
Volker Krug organisierte gemeinsam mit Manfred Mittelstaedt vom Team Ausstellungen den Druck der riesigen Klebefolien. Derweil wurde »Alter Herr« tiefblau lackiert, »denn bei dieser Farbe fällt nicht jeder Fleck sofort ins Auge«, verrät Kastner, »und außerdem leuchten die Blumen auf diesem Hintergrund besonders schön. Sollten sie nach ein paar Jahren verblassen, werden sie einfach durch neue Aufkleber ersetzt.«
Jede Lok hat einen Namen
»Alter Herr«, »Fritz«: Wieso tragen die Henkel-Lokomotiven so seltsame Namen? »Seit 1909 hat Henkel eine eigene Werksbahn; der Anschluss an das öffentliche Schienennetz war ja einer der ausschlaggebenden Gründe für den Umzug des Unternehmens nach Düsseldorf Holthausen«, erklärt Winfried Flender von den Bahnbetrieben. »Früher fuhren bis zu sechs Lokomotiven im Werk herum, und die waren – bis auf die Lok »Persil« – alle nach Mitgliedern der Familie Henkel benannt: Eine hieß Hugo, eine ander Jost, und später gab es auch eine Lok namens »Konrad«. Die Lok »Fritz« war nach dem Sohn des Firmengründers benannt, also nach Fritz junior. Aber natürlich wollen die Henkelaner auch, dass eine der Lokomotiven an den Gründer ihres Unternehmens erinnerte, an Fritz Henkel, dem die Mitarbeiter den liebevollen Spitznamen »Alter Herr« verpasst hatten. Und genau diesen Spitznamen bekam dann 1928 eine damals nagelneue und hochmoderne Dampfspeicherlok. Sie wurde 1966 durch ein neues Modell ersetzt, das übernahm den Namen »Alter Herr« und fährt heute noch.
»Jost«, »Hugo« und »Konrad« sind hingegen längst verschrottet, und auch »Persil« gehört zum alten Eisen. »Die Persil-Lok steht aber noch im Gleisschuppen«, berichtet Flender. »Sie ist zwar schon lange nicht mehr fahrtüchtig, dafür aber als Ersatzteillager nützlich, falls mal bei Alter Herr oder Fritz ein Teil kaputt gehen sollte, was nirgends mehr bestellt werden kann.«
Eine der beiden Dieselloks, die auf dem Düsseldorfer Werksgelände im Einsatz sind, präsentiert sich nach der Generalüberholung ganz in Blau mit vielen bunten Pril-Blumen.

Von wegen »Alter Herr«. Diese Lok hat Flower-Power! Auf der glänzenden tiefblauen Lackierung klebt ein bunter Schmuck aus riesigen Pril-Blumen. »Andere Männer entdecken im reifen Alter ihe Liebe zu schweren Motorrädern«, grinst Michael Dragovic, Leiter der Werkslogistik und damit auch der Bahnbetriebe am Standort Düsseldorf »Unser ‚Alter Herr’ ist ja selber eine schwere Maschine – und die kommt jetzt eben poppig-blumig daher!«
»Ater Herr« und sein Kollege »Fritz« wurden nach 40 unfallfreien Dienstjahren nacheinander zur Hauptuntersuchung in den nahe gelegenen Fachbetrieb WLS-Waggon- und Lokreperatur Service GmbH geschickt. »Dabei wurden die beiden Lokomotiven komplett zerlegt, sämtliche Bestandteile wurden untersucht und – sofern dabei Schäden oder Schwachstellen festgestellt wurden – erneuert«, erklärt Henrik Kastner vom IDR-Bahnbetrieb, der den täglichen Betrieb der Henkel-Werksbahn mitbetreut. »Jetzt haben beide Zugmaschinen neue Eisenbandagen und Bremsgestänge an den Rädern. Unsere beiden Loks sind mit der neuesten Technik ausgestattet – von der speicherprogrammierbaren Steuerung über den Gleit- und Schleuderschutz der Räder, vergleichbar mit ABS und EPS beim Auto, bis hin zum verbrauchs- und abgasarmen Dieselmotor. Der verbraucht nur 15 Liter pro Betriebsstunde, weniger als jeder LKW.«
Im Rahmen der Hauptuntersuchung bekamen die beiden Lokomotiven auch eine neue Lackierung; Fritz rolle bereits im Frühjahr frisch lackiert in sattem Gelb wieder über die Schienen (Henkel-Life Online berichtete). »Als dann Alter Herr zur Hauptuntersuchung fuhr, kam uns die Idee, dass wir die Lokomotive als Werbeträger für Henkel einsetzen könnten«, erzählt Dragovic. »Unsere Loks dürfen nämlich neuerdings auch außerhalb des Werksgeländes auf den Schienen des öffentlichen Güterbahnverkehrs fahren; und die führen hier in der Nähe direkt neben den Gleisen für die S-Bahn und den ICE entlang. Also werden viel mehr Menschen als bisher die Henkel-Loks sehen.
Denen wollen wir signalisieren: Henkel fährt Bahn, denn das ist wirtschaftlich und umweltverträglich. Wegen unserer Lokomotiven«, fährt Dragovic fort, »kommen sogar manche Leute von weither angereist, nur um sie zu fotografieren: Es gibt unglaubliche viele Eisenbahnfans, die sich auf Kongressen, Sammlerbörsen und in Internetforen über ihr Hobby austauschen und Bilder von technisch oder interessanten Lokomotiven und Waggons veröffentlichen. »Fritz« und »Alter Herr« gehören zu den letzten ihrer Art; für viele Eisenbahn-Fans sind sie ‚lebende Legenden’. «Gründe, die dafür sprachen, der Lokomotive ein Henkel-Werbemotiv zu verpassen, gab es also mehr als genug. Aber welches Werbemotiv passt zu einer Lokomotive. Darüber zerbrachen sich Dragovic und Kaster die Köpfe gemeinsam mit Volker Krug und Kai Schmidhuber, die in der Unternehmenskommunikation für Corporate Identity und Corporate Design verantwortlich sind. Schließlich hatte das Team die zündende Idee: Pril-Blumen. Deren buntes, rundes Design stammt aus den frühen 70er Jahren und harmoniert perfekt mit der 1966 gebauten Lokomotive, die für den heutigen Betrachter bereits einen gewissen »Retro«-Charme hat.
Volker Krug organisierte gemeinsam mit Manfred Mittelstaedt vom Team Ausstellungen den Druck der riesigen Klebefolien. Derweil wurde »Alter Herr« tiefblau lackiert, »denn bei dieser Farbe fällt nicht jeder Fleck sofort ins Auge«, verrät Kastner, »und außerdem leuchten die Blumen auf diesem Hintergrund besonders schön. Sollten sie nach ein paar Jahren verblassen, werden sie einfach durch neue Aufkleber ersetzt.«
Jede Lok hat einen Namen
»Alter Herr«, »Fritz«: Wieso tragen die Henkel-Lokomotiven so seltsame Namen? »Seit 1909 hat Henkel eine eigene Werksbahn; der Anschluss an das öffentliche Schienennetz war ja einer der ausschlaggebenden Gründe für den Umzug des Unternehmens nach Düsseldorf Holthausen«, erklärt Winfried Flender von den Bahnbetrieben. »Früher fuhren bis zu sechs Lokomotiven im Werk herum, und die waren – bis auf die Lok »Persil« – alle nach Mitgliedern der Familie Henkel benannt: Eine hieß Hugo, eine ander Jost, und später gab es auch eine Lok namens »Konrad«. Die Lok »Fritz« war nach dem Sohn des Firmengründers benannt, also nach Fritz junior. Aber natürlich wollen die Henkelaner auch, dass eine der Lokomotiven an den Gründer ihres Unternehmens erinnerte, an Fritz Henkel, dem die Mitarbeiter den liebevollen Spitznamen »Alter Herr« verpasst hatten. Und genau diesen Spitznamen bekam dann 1928 eine damals nagelneue und hochmoderne Dampfspeicherlok. Sie wurde 1966 durch ein neues Modell ersetzt, das übernahm den Namen »Alter Herr« und fährt heute noch.
»Jost«, »Hugo« und »Konrad« sind hingegen längst verschrottet, und auch »Persil« gehört zum alten Eisen. »Die Persil-Lok steht aber noch im Gleisschuppen«, berichtet Flender. »Sie ist zwar schon lange nicht mehr fahrtüchtig, dafür aber als Ersatzteillager nützlich, falls mal bei Alter Herr oder Fritz ein Teil kaputt gehen sollte, was nirgends mehr bestellt werden kann.«
