Pril-Historie
- 1951
Start in den »Golden Fifties«
Im Jahr 1951 entwickelte die damalige Henkel-Tochter Böhme Fettchemie ein kleines Wunder für die deutschen Hausfrauen: das erste Pril. In Pulverform angeboten, kostete es gerade einmal 65 Pfennig. Pril war schon damals besonders mild zur Haut. Völlig neu für ein Spülmittel war auch die verblüffende Reinigungskraft: Pril nahm täglichen Problemen wie Fettbelägen, hartnäckigem Schmutz und Kalkseifenresten den Schrecken. Und auch einen weiteren Effekt wussten die Hausfrauen von damals sehr zu schätzen: Die gleichmäßige Benetzung des Spülgutes mit einem hauchdünnen, schnell ablaufenden Wasserfilm sorgte bei senkrechter Abtropfposition des Geschirres für selbsttätiges, klares Trocknen. Der Verzicht auf Trockentücher bedeutete nicht nur Arbeitserleichterung, sondern auch ein Höchstmaß an Hygiene.
Pril entspannt das Wasser, Pril macht Wasser nasser, Pril, Pril, Pril... - 1952
Fröhlich und bunt – die Pril-Ente in der Werbung
1952 belegte Henkel durch einen ebenso simplen wie Aufsehen erregenden Test eindrucksvoll die Wirkkraft des neuen Spülmittels: Eine Ente wird in einem Glaskasten, befüllt mit Wasser und einem Schuss Pril, gesetzt. Sie paddelt zunächst, geht jedoch nach kurzer Zeit unter, da das Wasser sie nicht mehr trägt. Zur Sicherheit der Ente kann sie im Glaskasten stehen. Ursache des Untergangs ist die ausgezeichnete Fettlösekraft von Pril. Enten versorgen durch Ihre sogenannte „Bürzeldrüse“ ihr Gefieder mit Fett. Diese „naturgefettete Schwimmweste“ bewahrt sie vor dem Ertrinken. Wie der Versuch endrucksvoll beweist, ist Pril in der Lage, auch hartnäckige Fettpanzer aufzulösen. Deshalb wurde 1952 die sympathische Pril-Ente als Werbefigur vom Schweizer Grafiker Herbert Leupin ins Leben gerufen. - 1957Die Rettung der Schwäne
1957 wurde Pril mit seiner enormen Fettlösekraft zum Retter in der Not. Und zwar für 800 Schwäne. Diese waren in der Themse in eine Öllache geraten. Pril und warmes Wasser machten es den Helfern möglich, den Ölfilm zu entfernen und die Tiere zu retten.
Die Eigenschaft von Pril, das Wasser zu „entspannen“, machen sich auch heute noch Tierschützer zunutze: Als Retter in der Not wird Pril regelmäßig bei großen und kleinen Ölverschmutzungen in deutschen Gewässern angewandt.
- 1959
Pril als Flüssigversion
Dank intensiver Forschungsarbeit konnte Pril bereits 1959 in einer ersten Flüssigversion angeboten werden. Damit löste das Flüssigspülmittel das Spülpulver ab.
Pril entspannt das Wasser – macht es fleißiger, flüssiger, nasser!
